Seit über 15 Jahren hat sich eine österreichische Forschungsgruppe mit Herrn Dr. H. Winkler es sich zur besonderen Aufgabe gemacht, eine erfolgreiche Methode/ Verfahren gegen die gefürchtete Osteomyelitis .Knochenentzündung durch Bakterien zu entwickeln.
1996 wurde der erste Versuch an einer jungen Frau, die bereits zur Amputation auf dem Op lag nach Vereinbarung mit der Patientin mit großem Erfolg durch Dr. H. Winkler praktiziert. Sie hatte bereits chronische Osteomyelitis und einen unendlichen Leidensweg durch wandert. Bereits 1 Jahr nach der neuen Behandlungsmethode, einmalige Operation von Dr. H. Winkler , konnte sie die Rente abmelden, wieder aktiv in ein neues Berufsleben einsteigen, sie hat sich einen Bauernhof gekauft , geheiratet und lebt jetzt gesund und fröhlich als Biobäuerin
Seither kann Dr. H. Winkler eine Erfolgsreihe, Statistik von über 80%nachweislich belegen. Es ist gravierend darauf hinzuweisen, daß er sich den von anderen Ärzten bereits aufgegebenen Fälle annimmt und er viele Verstümmelungen verhindern konnte, wie zum Bspl. die genannten Fälle auf dem Link Erfahrungsberichte nachzulesen sind .
Über Dr. Heinz Winkler
Dr. Heinz Winkler
Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie
Schäferhof 44
A -3552 Dross
Telefon +43 2719 94 121
Fax : +43 2719 20 187
Mobil: +43 664 5110556
E-Mail: h-winkler@aon.at
Dr. Winkler beschäftigt sich mit allen Behandlungsmethoden der konservativen und operativen Orthopädie. Bei der Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen und Kiefererkrankungen (Osteomyelitis) arbeitet er eng mit Fachkollegen zusammen. In seiner Laufbahn hat er umfassende Erfahrung in allen operativen Techniken erworben .Schwerpunkt ist die Behandlung von Osteomyelitis in allen bereichen sowie die Endoprothetik, also der Ersatz mit künstlichen Hüft-, Knie-, oder Schultergelenken, wobei vor allen schwierige Fälle sein Spezialgebiet sind. Er ist ärztlicher Leiter der Österreichischen Gewebebank. Er ist bestens mit den aktuellsten Implantatformen vertraut. Er hat eine neuartige Methode zur Behandlung von Infektionen ( Osteomyelitis und Knochenentzuendung) entwickelt. Die schon Zahlreichen " hoffnungslosen" Fällen durchschlagende Erfolge gebracht hat. Er ist Kosiliararzt und Operateur von mehreren Wiener Privatkliniken.
Er behandelt auch deutsche Patienten aus Deutschland mit einer Kostenzusage der zuständigen Krankenkasse.Er hat schon vielen hoffnungslosen deutschen Patienten große Behandlungserfolge gebracht (siehe Link Erfahrungsberichte) und Forum Osteomyelitis-hilfe.

Informationsmaterial über Dr. Heinz Winklers neuartige Methode:
| Transplantation |
Ärzte Zeitung, 19.9.1997 |
Infektionen des Knochengewebes / Transplantation allogener Spongiosa, die mit Vancomycin inkubiert worden ist, eliminiert hochresistente Keime
Bei Osteomyelitis hilft neue Methode offenbar sogar langfristig
Wien (ab). Zur lokalen Therapie bei Infektionen des Knochengewebes, etwa des Knochenlagers von Hüft-Endoprothesen, hat eine Wiener Arbeitsgruppe einen neuen Ansatz entwickelt: die Transplantation allogener Spongiosa, die zuvor mit Vancomycin inkubiert worden ist. Nach In-vitro-Untersuchungen und ersten klinischen Erfahrungen scheinen Patienten mit Knocheninfektionen mit hochresistenten Keimen so langfristig zu heilen zu sein.
"Infektionen der Knochen sind eine der größten Herausforderungen in der orthopädischen Chirurgie", sagte Dr. Heinz Winkler vom Donau-Spital in Wien gestern auf dem deutsch-österreichischen Orthopäden-Kongreß in der Wiener Hofburg. Hauptverursacher solcher Infektionen seien Staphylokokken. Und bis zu 20 Prozent dieser Erreger seien mittlerweile Methicillin-resistente Staphylokokken (MRSA).
Ein weiteres Problem sei, daß mit systemischen Antibiotika am Wirkort nur geringe Wirkstoffspiegel erreicht würden. Werde der Knochendefekt nach der Antibiotikatherapie aufgefüllt, bestehe deshalb ein hohes Rezidivrisiko. Zwar gebe es bereits implantierbare Antibiotikaträger, etwa aus Polymethylmetacrylat, aber diese enthielten Gentamycin, das bei Staphylokokken-Infektionen "nicht unbedingt das Mittel der Wahl" sei. Außerdem seien bei diesen Implantaten die lokalen Wirkspiegel "eher als mißlich zu bezeichnen", und bei Auffüllung von Knochendefekten seien diese Antibiotikaträger meist nicht geeignet.
Ziel seiner Arbeitsgruppe sei es deshalb gewesen, einen AntibiotikaTräger zu finden, bei dem der Wirkstoff exakt auf den Erreger abgestimmt werden kann, durch den langanhaltend hohe Wirkstoffspiegel erreicht werden und mit dem gleichzeitig knöcherne Defekte aufgefüllt werden können. Wie Winkler sagte, wurde deshalb in einem speziellen Verfahren Spongiosa mit Vancomycin inkubiert. Dieses Glykopeptid wirke "exakt gegen grampositive Stämme" und sei das Mittel der Wahl gegen MRSA, gegen Anaerobier und sei teilweise gegen Enterokokken wirksam. Wesentliche Resistenzen seien bisher nicht aufgetreten. Spongiosa wiederum sei als Träger des Wirkstoffs geeignet, weil sie eine große Oberflächen haben, also viel Wirkstoff adsorbieren könne, weil sie mechanisch stabil sei und weil mit ihr ein Defekt endgültig aufgefüllt werden könne.
In vitro seien mit dem neuen Antibiotika-Träger lokale Vancomycin-Konzentrationen von bis zu über 23 000 Mikrogramm pro Gramm Stammlösung gemessen worden. Die mittlere Konzentration habe, je nach Art der Herstellung des Antibiotikaträgers, bei fast 11 500 Mikrogramm pro Gramm gelegen. Das, so Winkler, entspreche mehr als dem 10 000fachen der minimalen Hemmkonzentration von Vancomycin gegen S. aureus.
Im Donau-Spital seien vier Patienten mit der Vancomycin-inkubierten Spongiosa behandelt worden, so Winkler, - drei mit Staphylokokken-induzierter Osteitis und einer mit septischer Lockerung einer Hüftendoprothese. Alle vier seien innerhalb eines Jahres rezidivfrei geblieben.
Wirkweise der entwickelten Antibiotika-Transplantate:
Wir verwenden Transplantatknochen von Organspendern, das durch verschiedene Behandlungsschritte von allen Bestandteilen, die eine Abstossungsreaktion verursachen könnten (Antigenen) befreit sind. Durch die Behandlung bleibt jedoch die Knochenstruktur, bestehend aus Knochengrundsubstanz und Mineralien, erhalten. Der Knochen wird mit einer konzentrierten Dosis Antibiotika impraegniert, wofür wir eine spezielle Inkubationstechnik entwickelt haben. Knochendefekte können mit diesem Verbund leicht aufgefuellt werden; durch Füllung der Hohlräume wird mechanische Stabilität und rasche Ausheilung der geschwächten Strukturen gewährleistet. Der implantierte Knochen gibt in den Wochen nach Implantation die Antibiotika in hoher Konzentration (mehr als tausendfach als bei intravenöser Gabe) in die unmittelbare Umgebung ab, wodurch noch verbliebene Keimnester abgetötet und eine Wiederbesiedelung verhindert werden. Es gibt zwei Moeglichkeiten der antibiotischen Impraegnierung: Vancomycin („V“) oder Tobramycin(„T“), die Wahl zwischen diesen beiden Wirkstoffen, haengt von der Art des Keimes, der die Infektion hervorgerufen hat, ab. Vancomycin sollte eingesetzt werden bei Infektionen mit grampositiven Keimen, wobei selbst hoch resistente Erreger (MRSA) sicher erfasst werden. Tobramycin sollte zum Einsatz kommen, wann immer aus der Krankengeschichte eine Infektion mit gramnegativen Keimen bekannt ist,z. B. mit Pseudomonas Aeruginosa. Kombinitionen sind moeglich in Faellen von gemischten Infektionen. Die Impraegnierungsmethode garantiert eine hohe Konzentration der Antibiotika im Implantat mit einer langsamen Freisetzung, sodass in der Umgebung des Implantatats fuer mehrere Wochen eine antimikrobielle Wirkung gesichert ist. Systemische Medikamentengabe, also über die Venen oder den Verdauungstrakt, ist nicht erforderlich. Der übrige Körper wird damit von den oft nicht ungefährlichen Nebenwirkungen der Antibiotika verschont. Da das Implantat schrittweise durch eigenen Knochen ersetzt wird, besteht kein Bedarf eines weiteren operativen Eingriffs um den Träger zu entfernen.
weitere Informationen unter www.osteomyelitis.at