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Krankengeschichte Teil 2


 

 

Ich bin nach Wien am 1.09.2004 gefahren!

Am Donnerstag den 1.9.2004 fuhr ich dann mit dem Taxi nach Wien- Döbling. Ich durfte wegen der Gefahr das mir wegen der akuten Situation nicht Schlimmeres passiert nicht fliegen von meinem Arzt aus.So fuhren wir ca 10 Stunden und ich kam kaputt in der Privatklinik Döbling an und Schmerzgekrümmt. Dort wurde ich sehr freundlich und hilfsbereit empfangen und sofort eine Schmerztherapie und Antibiotikatherapie eingeleitet.
Abends 19 Uhr kam dann Dr. Winkler um mit mir über die Operation am Freitag zu besprechen. Herr Dr. Winkler kümmert sich ganz lieb um mich und erklärte mir alles sehr ausführlich und genau..

 

 

13..09.2004

Ich bin wieder zu Hause.

Ich hab's geschafft. Ich wurde am Freitag operiert und lag ca 12 Tage stationär in der Privatklinik Döbling.
Die Operation war schwierig aber erfolgreich. Dr. Winkler und sein Team haben ganze Arbeit geleistet. Jetzt habe ich wieder die Hoffnung auf ein normales Leben mit beiden Beinen im Leben. Dem war lange 5 Jahre nicht so gewesen .

Ich wurde im Krankenhaus Privatklinik Döbling sehr liebevoll betreut (EIN GROßES DANKE AN ALLE) Die Schwestern sowie auch die betreuenden Ärzte haben sich alle sehr rührend um mich gekümmert. So etwas habe ich so noch nicht in Deutschland erlebt.

Es ist für mich wie ein Wunder . Ich habe einen wunderbaren Arzt kennengelernt der mir endlich helfen konnte. Nach über 24 Jahren bangen um mein Bein habe ich endlich wieder Hoffnung auf Besserung.Ich muss noch für ca 3 Monate einen Gips tragen aber das ist das wenigste für mich.
In den nächsten Wochen muss der Knochen verheilen und in den nächsten 1 bis 2 Jahren wird der Fremd knochen in meinem Bein von meinem Körper in eigenen Knochen umgewandelt sein. Dann habe ich wieder einen gesunden Knochen im Bein. Das Erste mal seit fast 25 Jahren.

 

Hiermit möchte ich mich herzlichst bei Herrn Dr. Heinz Winkler,Dr. Länger und seinem Team für die fürsorgliche Betreuung im Op. danken sowie der Station 3A !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

20.10.2004

Lappen plastik

Die Zeit verging wie im Fluge und der Heilungsprozess schritt gut voran bis auf die Außenseite der Hautdefekt schloss sich nicht ganz. So das Dr. Winkler entschloss seien gestielten Lappen zu machen um die Wunde zu schließen. So flog ich am 20.10.2004 nach Wien ( in meinen 47 Jahren Leben das erste mal) mit bangen stieg ich in das Flugzeug. Jedoch war ich schon ruhiger wie beim ersten Aufenthalt in der Klinik in Döbling , da ich mich ja in guten Händen befand.

Dr. Winkler kam dann mit einem plastischen Chirurgen Dr. Mathias Rab der sich das lange anschaute und dann zu den Entschluss kam das ein gestielter Lappen die beste Variante wäre den Defekt zu decken.

Dies geschah dann auch am 22.10.2004 mit einer komplikation in der Operation, wo der Lappen dann den man entnahm abknickte im Stiel, so das der Lappen in die Ursprungs stelle zurück verlegt werden musste um ihn nicht zu gefährden das er abstirbt. Ich wachte auf und Dr. Winkler teilte mir das Delemmer mit. Ich war frustriert , aber was hilfst da musste ich durch. So musste ich dann 8 Tage warten bis sich der Lappen wieder erholt hat so das man ihn einsetzen konnte in den Defekt. Am 30.10 wurde dann in einer weiteren Operation der Lappen zugerichtet und neu eingesetzt was auch ohne Probleme gelang.

Ich litt danach unter enormen Schmerzen wo Dr. Winkler meinte es wären Nervenschmerzen ,da ja auch ein großer Defekt gedeckt werden musste. Am 8.11.2004 wurde ich dann entlassen es war alles nicht so wie ich erhofft hatte. Aber Dr. Winkler und Dr.m Rab meinten es wäre wohl alles in Ordnung. Das muss nun alles heilen und anwachsen.

 

22.11.2004

Infektion des Lappens und Materials( Knochens)

In der Zwischenzeit bin ich immer in zweitägigen Abständen zu meinem Hausarzt Dr. Berg gegangen und er meinte es heilt sehr schwer und meine Schmerzen wurden mehr. Dann zeigte sich eine starke Rötung im Fussrücken was auf eine Infektion des Lappens schließen lies die sich bis in den Fuss lokalisiert hat. Dr. Berg machte ein MRT wo sich bestätigte das sich ein Apsess in der Innenseite gebildet hat. Ich musste schnellstmöglich wieder nach Wien zur Operation , da sich das ganze Material was ich im Fuss hatte voll gesaugt hat und voller Bakterien war.

Am 25.11.04 flog ich somit wieder zu Dr. Winkler in die Privatklinik . Am Abend wurde der Apsess dann erst einmal entlastet und am 27.11. wurde das ganze infizierte Gewebe und Knochenmatrial entfernt und wieder aufgefüllt. Ich war fix und alle und verstand die Welt nicht mehr Pech in jeder hinsicht. Doch die Schwestern und Ärzte halfen mir mit Rat und tat über die Situation hinweg. Sie nahmen sich viel Zeit für mich. Mit einer Saugdrinage wurde das ganze dann aber relativ schnell gut und verheilte .Jedoch warf mich das ganze wieder enorm zurück. Wieder Gips schiene und weiterhin gar keine Belastung.

 

 

10.01.2005

Nachuntersuchung in Wien

Der Verlauf bis zum heutigen Tage war Planmäßig und es lief Komplikationslos. Der Vakumverband wurde entfernt und ich fuhr wiederum nach Dr. Winkler zur Kontrolle. Er war sehr zufrieden und man konnte einen geschlossenen Gips anlegen ,der dann wiederum für drei Monate drann bleiben musste.

1.04.2005

Komplikationen Belastung

Zwischenzeitlich wurden immer Röntgenaufnahmen gemacht und es sah den Umständen entsprechend gut aus. So das nach 3,5 Monaten der Gips entfernt wurde und ich langsam wieder mit dem belasten ca 10kg anfangen durfte. Das fing schon mit starken Problemen an so das der CRP wieder anstieg . Mein Hausarzt und Dr. Winkler konnten sich das erst einmal nicht erklären und versuchten es mit Antibiotika , doch es half nichts die Beschwerden wurden schlimmer. Ich durfte erst einmal nicht mehr belasten.

30.06.2005

Osteomyelitis Sprunggelenk

Da doch keine Besserung eintrat und der Fuss überwärmt und stark geschwollen war machte Dr. Berg mein Hausarzt am 13.06.06 ein MRT wo sich zeigte das wieder was im Gange ist und zwar diesmal im oberen Sprunggelenk. Ich schickte alles nach Dr. Winkler und auch er bestätigte mir den Verdacht und orderte mich sofort nach Wien zur Operation. In der Operation am 30.06.2005 zeigte sich ein Gang quer durch das obere Sprunggelenk wo Dr. Winkler meinte es war ein Fixatuergang der sich infiziert hatte von vor operationen. Er reinigte den Gang und füllte ihn mit dem Material(Knochenspongiosa) auf. So wurde ich wieder mal zurückgeworfen und musste mal wieder für zwei Monate Gedult üben und durfte weiterhin nicht belasten. Die Zeit verging und es zeigte sich eine Besserung der Situation.

1.01.2006

Osteomyelitis Cuboid-Mittelfuss

Es Zeigte sich zwischenzeitlich mal besser mal schlechter bei belastung und der CRP war immer etwas erhöht zwischen 6-8 und Dr. Berg machte sich ein wenig Sorgen. Denn die Außenseite wurde immer rot und heiß. Es wurde besser und schlechter jedoch kein beständiger Befund.Man pauerte mich mit Antibiotika zu da wurde es auch mal besser. So lief das ganze bis Dezember 2005 wo mir dann eine Wundrose diagnostiziert wurde woran ich nicht so recht glauben konnte. Da mir meine Beschwerden ja ganz bekannt vorkamen. Ich setze mich nochmals ernsthaft mit Dr. Winkler in Verbindung und schlug vor doch mal ein MRT sowie Knochenszintigraphie und Leukozytenszintigraphie , da der CRP zwischenzeitlich auf 175 angestiegen war. Das wollte ich einfach nicht mehr glauben mit der Wundrose da meine Beschwerden immer schlimmer wurden so das ich keine Nacht mehr schlief. Nach den Untersuchungen stellte sich mein Verdacht als richtig raus's . Hochgradige Osteomyelitis im Cuboid und Mittelfußknochen III-V.

Ich habe mich dann sofort mit Dr. Winkler besprochen und fuhr dann am 16.02.2006 zu Dr. Winkler zur erneuten Operation .Er entfernte einen Teil des Cuboids und der Mittelfussknochen und füllte es wieder mit Knochenspongiosa. Dr. Winkler meinte nach der Operation das es sehr schlimm ausgesehen hat und wenn ich noch weiter denke dann wäre wegen einer Fehldiagnose beinahe mein Fuss weg gewesen. Er meinte weiterhin ich muss wieder 3 Monate geschlossenen Gips tragen damit es gut einheilt. Es war eine schwierige Operation. Auch diese Infektion des Knochens wurde durch ein Fixatuer gang verursacht wo noch bakterien versteckt waren. Wenn ich mir vorstelle das ich noch so viele Gänge und löcher von den Fixatueren hab dan mög ich garnicht mehr weiter denken was alles noch kommen kann....

02.05.2006

Gips entfernung und Gehapperat

In der Zeit von Februar bis Mai waren keine besonderen Beschwerden mehr vorhanden. Es lief planmäßig und der Gips konnte entfernt werden.- Ich bekam einen Gehaperrat(Orthese) wo ich mit 10kg und zunehmender Steigerung der Belastung belassen wurde.

 

28.08.2006

Nachuntersuchung in Wien

Am 25.08.06 war ich zur Nachuntersuchung in Wien . Dr. Winkler war sehr zuzfrieden. Es ist noch nicht alles eingeheilt aber keine Anzeichen von Osteomyelitis Freu...............!

Ich bin Happy bis zum geht nicht mehr alles ist gut gelaufen mit dem Gehapperat es traten keinerlei Beschwerden mehr auf der CRP blieb die ganze Zeit auf unter 0,5 und ich bin größtenteils Beschwerde frei. Bis auf anschwellen und schmerzen nach der Belastung. Habe auch zwischenzeitlich meinen Schuh bekommen und nun geht es in Richtung Leben normali Freu....-! Ich orientiere mich in richtung Arbeiten und Leben was ich schon gar nicht mehr glauben konnte ... Freue!

Werde nun nach und nach mit meinem Schuh laufen und die Strecken mit Gehapperat und Gehstützen kürzen. Bis ich ganz in meinem Schuh laufen kann . Bisher habe ich Gehstrecken mit meinem Gehapperat mit Gehstützen von ca 1,5 Stunden geschafft bei 30 kg belastung, ohne Gehstützen im Wohnbereich ... . Aber mehr war und ist einfach noch nicht drinnen..........!

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