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Wichtig!

Die nachfolgende Darstellung ist von mir persönlich zusammengestellt und daher nicht für irgend welche eigenen Zwecke verwendbar. Ich habe die Darstellung nach eigenen und gesammelten Erfahrungen Betroffener zusammengestellt und aus Informationen von Quellen (Bücher , Medien, Internet).
Es soll hiermit aufgezeigt werden welche Behandlungsmethoden es gibt bei Osteomyelitis und welche Möglichkeiten es gibt die Osteomyelitis zu behandeln.
Diese Seite ersetzt kein Beratungsgespräch bei einem Arzt ihres Vertrauens. Bitte wenden Sie sich an ihren Arzt des Vertrauens wenn Sie Probleme mit Osteomyelitis haben um über die möglichen Behandlungsmethoden zu sprechen!

Behandlung chronischer Osteomyelitis
Einleitung

Bei der Behandlung von Osteomyelitis treten bei den bisher üblichen Behandlungsmethoden Ziel konflikte auf, die von mir verdeutlicht werden.
Oftmals ist es nicht hinreichend, „nur“ die Osteomyelitis allein zu beseitigen. Die da durch entstandenen Knochendefekte müssen einerseits aus mechanischer Sicht stabilisiert und anderseits zur Verringerung möglicher Angriffsfläche bzgl. eines Neuinfektes gefüllt werden.
So finden in vielen Fällen Stabilisierungen mit Titanelementen direkt am betroffenen Knochen oder mittels Fixateur externe oder , dann meist in benachbarten Knochenbereichen statt.
Die Knochendefekte selbst werden üblicherweise mit Spongiosa, sei es die eigene (überwiegend aus dem Beckenkamm) oder entsprechendem aufbereitetem Material aufgefüllt oder durch Segmenttransport mit Ringfixateur
Behandlung chronischer Osteomyelitis
Klassische Lösungen Osteomyelitis und Knochenfestigkeit
Beseitigung der Osteomyelitis

- mechanisches Entfernen des betroffenen Gewebes
1. Krankes Gewebe muss entfernt werden
2. Leerer Raum muss gefüllt werden
3. Die Tragfähigkeit und Funktion der Strukturen muss wiederhergestellt werden.
Am besten wäre es natürlich, wenn alle diese Anforderungen in einer einzigen Operation erfüllt werden könnten. Bisher war dies nicht möglich, und selbst Teilerfolge waren nur sehr schwer erzielbar.
- orale oder intravenöse Antibiotikum einnahme, auf den jeweiligen Erreger abgestimmt
Die antibiotischer Therapie alleine reicht daher nicht immer aus, die Bakterien zu beseitigen. Viele Antibiotika gelangen gar nicht erst in den Knochen, von denen die es schaffen können wiederum mehrere den Bakterien nichts anhaben, weil diese auf die Antibiotika unempfindlich (= resistent) geworden sind
z.B. MRSA ( Multiresistenter Staphylokokkus aureus )
- Antibiotikumketten ( Gentamycin)
Sie geben nur kurzzeitig und zu wenig Antibiotikum ab, die Träger werden da durch in den meisten Fällen im Gegenteil sogar zum Bett für Besiedlung mit Bakterien und sind oft sogar noch resistenter als die ursprünglichen. Weiterhin entsteht eine Todlade ( lerer Raum) wo sich wiederum Bakterien ansiedeln können.
Behandlung chronischer Osteomyelitis
Zwei verschiedene Problemfelder

1. Sichere und dauerhafte Beseitigung der Osteomyelitis
- durch tiefes Eindringen in Knochenstruktur mechanisch kaum möglich
- durch schlechte Knochendurchblutung auch medikamentös schwierig
- Mikrobewegungen zwischen evtl. Knochen-Segmenten begünstigen Infekt
2. Wiedererlangung der knöcheren Tragfähigkeit
- Verwendung von Titanelementen bei gleichzeitiger (Rest-Infektion birgt
hohes Risiko einer Infektverstärkung, da Fremdkörper für Keime sicheres
„Rückzugsgebiet“ darstellen
- durch Fixateur externe zusätzliches Risiko einer Infektion von außen
- Verankerung Verschraubung durch Knochendefekte oft mechanisch kritisch
- durch Restinfekt zusätzlich erhöhtes Löserisiko einer Verschraubung
Behandlung chronischer Osteomyelitis
Allgemeine Fragen Osteomyelitis

1.
K
1.Wie wird 100 %- ige Ausheilung der Osteomyelitis sichergestellt ?
=>
Nach bisherigen Methoden gar nicht !
nochenszintigraphie, Leukozytenszintigraphie
=
Welche Maßnahmen werden gegen Wiederinfektion bei Osteomyelitis
durchgeführt?
=> Saugdrainage, um Fremdkeimen mögliche Nahrung zu entziehen
=> Liegt eine chronische Osteomyelitis mit der Bildung von Restkörpern vor,
müssen diese chirurgisch entfernt werden. abgetragenen Knochenteile
durch so genannte Spongiosaplastiken müssen ersetzt werden. Im An
schluss an die Operation werden Antibiotika örtlich in Kugeln auf die
betroffene Stelle im Knochen eingebracht (meist mit Gentamycin )
Zusätzlich werden orale Antibiotika verabreicht
=> Ruhigstellung der Extremitäten durch Fixateur extern oder Gipsverband
=> Blutwerte: CRP, Leukozyten, Blutsenkung
Welche diagnostischen Möglichkeiten der Früherkennung einer
Wiederinfektion bestehen?

=> Bildgebende Verfahren: dyn. MRT, stat. MRT, CT, Röntgen
Knochenszintigraphie, Leukozytenszintigraphie
=> Blutwerte: CRP, Leukozyten, Blutsenkung
, Knochenbiobsie, Abstrichkultur, Blutkultur
Behandlung chronischer Osteomyelitis
Klassische Lösungen Osteomyelitis und Knochenfestigkeit

1. Beseitigung der Osteomyelitis
- mechanisches Entfernen des betroffenen Knochengewebes
- orale oder intravenöse Antibiotikumeinnahme, auf den jeweiligen Erreger
- Einbringen von Antibiotikaketten (Gentamycin)
- Ruhigstellung mit Gipsverband u. Antibiotikumgabe ( Nachteil wieder auftreten einer Osteomyelitis möglich)
- natürliche Ausheilung abwarten ( Nachteil wieder auftreten einer Osteomyelitis möglich )
2. Wiedererlangung der knöcheren Tragfähigkeit
- nach optischer Ausheilung des Infektes und Normalisierung der Blutwerte
Auffüllen der Porositäten und Knochendefekte (evtl. auch zwischen den
Trennfugen von Knochensegmenten) mit eigener oder Fremdspongiosa
- befristet Stabilisierung mit Fixateur externe
- Segmenttransport mit einem Ringfixateur bei größeren Knochendefekten (sehr langer Heilungsprozess ca 2 Jahre)
- natürliche ausheilung abwarten
Neue Behandlungsmethode
Mögliche Lösung Osteomyelitis
Der Einsatz von antibiotisch imprägnierter Fremdspongiosa nach Herrn
Dr. Winkler aus Wien
Die Behandlungsmethode von Dr. Winkler aus Wien kann das Risiko einer Wiederinfektion senken Hoch antibiotisch am Wirkort (1000-fach zu oral oder intravenös)
Gleichmäßige Antibiotikumabgabe über mehrere Wochen
Keine orale oder intravenöse Medikamenteneinnahme mit entsprechenden
Nebenwirkungen nötig
.
Behandlung chronischer Osteomyelitis
Mögliche Lösung Antibiotikumimprägnierte Spongiosa
Nach der Behandlungsmethode des Herrn Dr. Winkler in Wien

Der Einsatz von hoch antibiotisch imprägnierter Fremdspongiosa nach
Dr. Winkler aus Wien kann das Risiko einer Wiederinfektion stark senken:
1. Der das Gebiet wo der infizierte Knochen entfernt wurde wird vollständig gefüllt,
2. das gefüllte Gebiet kann somit nicht wieder mit Bakterien besiedelt werden, im Gegenteil
3. Die Füllung bewirkt sogar eine rasche Sterilisierung der Umgebung,da 1000-fache versetzung der Spenderspongiosa mit Antibiotika
4. die Füllung ist von Anfang an bedingt tragfähig und
5. wird durch körpereigene Aktivität langsam immer stärker und zu
eigenem Knochengewebe umgebaut.
6. Sie muss daher nicht wieder entfernt oder ergänzt werden.
Es besteht somit erstmals tatsächlich die Chance auf eine vollständige
Sanierung mit einer einzigen Operation!
7. Antibiotikagabe über die Venen oder den Verdauungstrakt ist nicht mehr erforderlich.
Behandlung chronischer Osteomyelitis
Herrn Dr. Winkler

Dr. Winkler hat in einer langen Reihe von Untersuchungen eine Methode gefunden, mit der man Knochengewebe mit hohen Dosen von Antibiotika imprägnieren kann.Es gibt zwei Möglichkeiten der antibiotischen Imprägnierung die sich dabei als ideal erwiesen haben : Vancomycin ("V") und Tobramycin ("T"). Vancomycin wird für Infektionen mit grampositiven Bakterien verwendet werden, (z.B. alle Arten von Staphylokokken, auch MRSA), Tobramycin wird bei gramnegative Erregern verwendet.
Er verwendet echten Knochen von Organspendern, sog. Allograft , der hoch gereinigt und von allen antigenen Bestandteilen befreit ist. Er wird daher vom Empfänger nicht abgestoßen; da aber das "Gerüst" des Knochens, bestehend aus Kollagen und Mineralien, erhalten bleibt, besitzt er fast die gleiche Tragfähigkeit wie natürlicher Knochen und kann vom Körper zu lebendigem, eigenen Knochen umfunktioniert werden Antibiotischen Imprägnierung die sich dabei als ideal erwiesen haben :
Vancomycin ("V") und Tobramycin ("T"). Vancomycin wird für Infektionen mit grampositiven Bakterien verwendet werden, (z.B. alle Arten von Staphylokokken, auch MRSA), Tobramycin wird bei gramnegative Erregern verwendet.
Er verwendet echten Knochen von Organspendern, sog. Allograft , der hoch gereinigt und von allen antigenen Bestandteilen befreit ist. Er wird daher vom Empfänger nicht abgestossen; da aber das "Gerüst" des Knochens, bestehend aus Kollagen und Mineralien, erhalten bleibt, besitzt er fast die gleiche Tragfähigkeit wie natürlicher Knochen und kann vom Körper zu lebendigem, eigenen Knochen umfunktioniert werden
Behandlung chronischer Osteomyelitis
Chance / Risiko neues Verfahren

Was ist neu?
Die spezielle Imprägnierung der Knochentransplantate mit spezifisch wirkenden Antibiotika, womit eine kontrollierte und perfekt abgestimmte Wirkstoffabgabe gewährleistet wird
Die Wirkstoffabgabe des Antibiotikas ist in den ersten Tagen extrem hoch und wird kontinuielich nach 4-8 Wochen bis auf null abnehmend.
Die Fremdspongiosa an sich, die Entfernung der nekrotischen Knochenareale, die Reinigung, die Totraumfüllung an sich (Raum des entfernten Knochens), die Stabilisierung, die verwendeten Antibiotika
Was ist anders? –
Die exakte praeoperative Differenzierung zwischen gesunden und erkrankten Anteilen mittels aller zur Verfügung stehenden diagnostischen Methoden (MR, Szinti etc.).
Daraus resultierend die Beschränkung auf wirklich befallenes Gewebe unter Schonung der noch vitalen Strukturen.
Die Kombination der einzelnen Behandlungsschritte in standardisierter und vor allem konsequenter Form.
Es sollte eine konsequente Nachbetreung stattfinden, falls doch noch nicht alle Stellen ( Nester) bei der Sanierung des betroffenen Gebietes ergriffen wurde um schnelles Handeln zu ermöglichen. Was dann mit einen vergleichbaren kleineneren weiteren Eingriff( Operation) behoben werden kann .
Zur Abschätzung Chance/Risiko reicht also die Betrachtung der hohen Antibiotikazugabe sowie Spenderknochen
Heute wird Antibiotikum oral und intravenös eingenommen.
Oder mittels Antibiotikumketten in die Nähe
des Wirkortes verbracht, um lokal eine hohe Antibiotikakonzentration zu erhalten
Also bestehen zwei grundsätzliche Neuerungen:
Die sehr hohe Antibiotikumkonzentration liegt näher am Wirkort/“Schadensort“(Bes. bei zusätzl. Einsatz von Titan hohe Sicherheit gegen Neuinfekt)Durch die vollständige Abgabe des Antibiotikums ist keine weitere OP zur Entfernung notwendig, wie bei AntibiotikumkettenDa Spenderknochen keine weitere Operation um Spongiosa zu gewinnen ( (z. B. Eigenknochen aus dem Becken) also alles in einer Operation möglich.
Nach dieser Betrachtung sind im Falle der Antibiotika imprägnierten Fremdspongiosa bei vergleichbarem Risiko die Heilungs-Chancen sehr stark gestiegen bis 80% kein Infekt mehr bei behandelten Patienten innerhalb eines Jahres ( siehe Ärztezeitung und www.osteomyelitis.at)
Da alles in nur einer Operation möglich ist und ein Krankenhaus aufenthalt je nach Verlauf mit ca 14 Tagen zu rechnen ist ,ist die Behandlungsmethode wesentlich schonender für den Patienten u. Kostengünstiger für die K V
.

Man kann aus allem sagen, das die Behandlungsmethode aus Wien der Durchbruch in der Behandlung von Osteomyelitis bedeuten könnte. Da sie wesentlich schonender für den Patienten ist und auch längerfristigen Erfolg verspricht .
Die Seite ist kein Ersatz für den Arztbesuch bitte wenden Sie sich an ihren Arzt wenn Sie Probleme mit Osteomyelitis haben!
Quellen: www.osteomyelitis.at
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