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Bakterien

http://www.allianzdeutschland.de/presse/news/studie_krank_im_krankenhaus.pdf

Bakterien und Erreger bei Osteomyelitis bzw. die eine Osteomyelitis auslösen können:

Bakterien als Erreger können über Luft, Wasser, Boden, Tröpfchen, Blut, Stuhl, Urin und Sekrete übertragen werden.

Bakterien sind Mikroorganismen, die aus einer einzigen Zelle bestehen. Im Gegensatz zu Viren können sich Bakterien selbst vermehren, indem sie sich in der Mitte teilen und dann wieder zu eigenständigen Bakterien wachsen.

Bakterien gibt es überall in unserem Körper. Viele sind wichtig für den Menschen. So sind Bakterien in unserem Darm für die Verdauung notwendig. Manchmal können nützliche Bakterien auch zu Krankheitserregern werden. Wenn sie z.B. überhand nehmen, weil unser Immunsystem geschwächt ist oder wenn sie sich an einem falschen Ort in unserem Körper befinden. Beispielsweise verursachen Darmbakterien in den Harnwegen Blasenentzuendungen. Manche Bakterien sind immer krankheitserregend. Sie haben in unserem Körper nichts zu suchen. Unser Immunsystem, aber auch nützliche Bakterien versuchen sie zu bekämpfen.


Grundsätzlich unterscheidet man drei Übertragungswege. Sie gelten sowohl für Viren als auch für Bakterien
  • Direkter Kontakt über verunreinigte Nahrung, Körperkontakt mit Infizierten (Händeschütteln, Sex) oder Berührung von infizierten Gegenständen

  • Übertragung durch die Luft (Tröpfcheninfektion) durch Husten oder Niesen.

  • Durch Blut oder Blutprodukte bei Verletzungen, Operationen, über Mehrfachbenutzen von Spritzbestecken

  • Viren sind kleinste Krankheitserreger. Sie bestehen nur aus Erbmaterial, das von einer schützenden Eiweißhülle umgeben ist. Sie besitzen keinen eigenen Stoffwechsel und sind deshalb auch nicht in der Lage, sich selbst zu vermehren. Dazu brauchen sie die Zelle eines Lebewesens, des sogenannten Wirtes.

    Die Zellen unserer Schleimhäute, z.B. in den Atemwegen, sind Virusangriffen besonders oft ausgesetzt, da sie nicht von einer schützenden Hautschicht bedeckt sind. Das Virus hängt sich an eine Zelle an und dringt in sie ein. Es schleust sein Erbgut in das der Wirtszelle, sodass diese gezwungen ist neue Viren zu produzieren.

 

 

Osteomyelitis wird verursacht durch Bakterien:

Entzündliche Erkrankungen des Knochens Osteomyelitis- Knochenmarkentzuenung sind ursächlich fast immer auf Infektionen mit Erregern, meist Bakterien zurückzuführen. Meistens handelt es sich dabei um das Bakterium Staphylococcus aureus. Im Kindesalter daneben auch Streptokokken, Meningokokken, Pneumokokken und Escherichia coli eine entscheidende Rolle

Die häufigsten Erreger einer hämatogener Osteomyelitis umfassen Staphylococcus aureus und b-hämolysierende Streptokokken.

Bei Kindern mit fehlendem Impfschutz findet man außerdem Haemophilus influenzae Kapseltyp B und bei Kindern mit Sichelzellanämie enteritische Salmonellen. Bei Erwachsenen kommen als Erreger Enterobakterien, wie E. coli, Serratia marcescens und Pseudomonas aeruginosa hinzu. Zu den seltenen Erregern einer Osteomyelitis gehören Mycobacterium tuberculosis und atypische Mykobakterien (meist Befall der Wirbelkörper), Brucellen (meist Befall der Wirbelkörper und des Sakroiliakalgelenkes) und Aktinomyzeten (meist Befall der Kieferknochen oder Rippen).

Bei Erwachsenen kommen als Erreger Enterobakterien , wie E. coli und Serratia marcescens, und Pseudomonas aeruginosa hinzu,

http://www.medizinimdialog.com/mid3_95/infektTherapie_von_Staphylokokkeninfek.html

Die Erreger werden entweder auf dem Blutweg von einem Infektionsort außerhalb des Knochens in das Innere des Knochens verschleppt (= endogene oder hämatogene Osteomyelitis) oder geraten über eine offene Wunde nach Unfällen oder Operationen in den Knochen hinein (= exogene Osteomyelitis). Der Verlauf und der Ausprägungsgrad der Erkrankung hängen zum einen von der Aggressivität des jeweiligen Erregers (= Virulenz) und zum anderen von der Immunabwehr des Betroffenen ab. Auch droht der Übergang in einen chronischen Verlauf durch übervorsichtige Behandlung, z.B. zu niedrig dosierte Antibiotika, oder Unempfindlichkeit der Keime gegen die verabreichten Medikamente (Antibiotikaresistenz).

Auch eine jahrelang schwelende Infektion führt zu einem regellosen Auf- und Abbau von Knochengewebe und zu ausgedehnter Narbenbildung der umgebenden Weichteile, in denen sich eiterhaltige Taschen bilden. Im Knochengewebe selber entstehen nekrotische Höhlen, aus denen der Eiter durch Fistelgänge in das Weichteilgewebe gelangt. Die chronische Osteomyelitis führt zu Schmerzen selbst in Ruhe und zur Einschränkung der Beweglichkeit. Eiter tritt durch Fistelgänge aus der Haut, die infolge der chronischen Entzündung verdünnt, borkig oder durch ein Ekzem verändert ist.

Syntome und Beschwerden

  • Heftige Schmerzen
  • Hohes Fieber
  • Schwere Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens
  • Lokale Rötung, Schwellung und Druckempfindlichkeit
  • Manchmal eitriger Durchbruch
  • Ein weniger dramatischer Verlauf bei der exogenen Form
  • Bei der chronischen Form Ruheschmerz, Beweglichkeitseinschränkungen und Eiterdurchbruch
  • Therapie

    Osteomyelitis (Entzündung von Knochenmark) werden nach vorheriger Austestung hochdosiert Antibiotika gegeben. Oft ist eine radikale Ausmuldung des Knochens, Spüldrainage und Ruhigstellung durch Fixateur externe erforderlich.

     



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