
Hallo !
Bei mir fing alles 1993 nach einem schweren Verkehrsunfall, den ich noch nicht mal selbst verursacht habe an. Schon damals sagten mir die Ärzte, daß für den Fall einer Infektion mein Bein amputiert werden müßte. Ich hatte eine offene Tibiakopftrümmerfraktur und Unterschenkelfraktur rechts. Nach vielen Operationen und mehreren Monaten Krankenhaus in 1993/1994 konnte ich endlich wieder ohne Krücken laufen. Außer ein paar Beschwerden im Knie ging alles ganz gut. Natürlich sah das Bein total vehunzt aus aber das war mir egal.
Im März 2004 ist dann der Unterschenkel beim Einsteigen in die S- Bahn einfach gebrochen und damit ging das Dilemma richtig los.Es ging also wieder in die Uniklinik Steglitz Berlin, wo man mich ja schon kannte.
Bei der ersten Operation hat der Prof. die Blutzufuhr für den Radialislappen, der mir 1993 vom linken Unterarm in den Unterschenkel verpflanzt wurde durchtrennt.Dafür hat er sich entschuldigt.Nun mußte der Plastiker ran und hat den Latissimus links ins Bein verpflanzt. Leider ist er auf Grund der schlechten Durchblutung nicht angewachsrn so das 14 Tage später der Latissimus rechts verpflanzt wurde und gleichzeitig eine Vene aus dem linken Unterschenkel zur besseren Blutversorgung. Das war eine Horroroperation über 10 Stunden. Aber leider war es nicht das Ende.Es bildeten sich immer wieder eitrige Fisteln, sooft man auch sanierte. Dann hieß es Verdacht auf chronische Osteomyelitis obwohl es für mich nicht nur ein Verdacht war. Ein Jahr lebte ich mit den Fisteln (Täglich Verbandswechsel) bis es im September 2005 so schlimm aussah, daß ich wieder operiert werden mußte.Diesmal wurde das gesamte Metall entnommen und man hoffte, die Fisteln verschwinden. Aber nichts wars. Bei meinem letzten Gespräch mit dem Oberarzt wurde mir gesagt, es bleibe nur noch die Amputation. Fast hatte ich mich schon mit dem Gedanken abgefunden, da wurde ich durch einen Bekannten auf diese Seite aufmerksam gemacht. Nun stehe ich in Kontakt mit Dr. Winkler und hoffe, er kann mir helfen.
Stephan
Zwischenzeitlich am 17.04.06 ist Stephan P. bei Dr. Winkler erfolgreich operiert und geht es ihn den Umständen entsprechend gut und ist in guter Hoffnung auf entgültige Genesung. Dr. Winkler stellte auch bei ihm gute Aussichten auf Heilung der Osteomyelitis.
Er belastet sein Bein schon wieder und es geht ihm heute nach 4 wochen weiterhin sehr gut.
Die Kasse übernahm alle Kosten für die Behandlung und Operation in Wien bei Dr. Winkler.