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Juliane H. aus Nossen

Juliane 17 Jahre wurde nach zig Fehlbehandlungen in Deutschland bei Dr. Winkler erfolgreich oeperiert.Sie hatte Osteomyelitis im Knie ,Oberschenkel, Unterschenkel.

Hallo ich heiße Juliane und ich bin jetzt 18 Jahre und bei mir fing alles an, da war ich gerade mal 13.

Bis heute weiß ich nicht, wie ich damals zu der Streptokokkeninfektion im linken Kniegelenk gekommen bin. Ich war vollkommen gesund, keine Wunde – nichts. Es war kurz vor Weihnachten 2001. Plötzlich schwoll mein Knie an, ich bekam Fieber (39,5 °C) Ich konnte wegen der Schmerzen das ganze Bein nicht mehr bewegen und musste dringend ins Krankenhaus. Hier wurde in den 4 Wochen Krankenhausaufenthalt 3 x mein Knie arthroskopiert, jedes Mal das Gelenk mit gespült. Damals wusste noch keiner etwas, dass ich damit ein Kandidat für Osteomyelitis war. Im März 2002 hatte ich plötzlich wieder die gleichen Symptome, wurde wieder 2 x arthroskopiert und musste nach 3 Wochen Krankenhaus wieder 12 Wochen an Krücken gehen. Bis August 2004 bekam ich regelmäßig diese Infektionen im linken Kniegelenk, immer wieder mit verschiedenen Bakterien. Mein linkes Knie war auch inzwischen zwei mal in einer offenen Synovektomie richtig groß operiert wurden. Alles half nichts. Da man Rheuma nicht ausschließen konnte, schickte man mich 2004 in das Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie nach Garmisch-Partenkirchen. Da war ich 15 ½ Jahre. Sehr schnell wurde dort die Diagnose Psoriasis-Arthritis (Schuppenflechten-Rheuma) im linken Kniegelenk festgestellt. Deshalb musste ich mich ab August 2004 wöchentlich einmal mit Methotrexat spritzen und halbjährlich wieder in Garmisch vorstellen. Das ging 1 ½ Jahre gut. Mein Knie verhielt sich relativ ruhig, war zwar immer dick und etwas warm, aber Gottseidank konnte ich fast alles wieder machen und ich lebte mit dem dicken Knie. Es war immer alles o.k.. Heute weiß ich, dass die Diagnose Rheuma falsch war.

 

Am 19.06.2006 fing alles wieder von vorn an. Ich hatte Schmerzen, erhöhte Temperatur und mein CRP war bei 265. Es wurde wieder punktiert und diesmal wurden Stappylokokken nachgewiesen. Ich musste ins Krankenhaus. Ich bekam sofort iv-Antibiose und war mit den Nerven am Ende. Durch ein weiteres MRT im Krankenhaus wurde festgestellt, dass sich der Herd im Knochen, den man 2003 schon mal gesehen hatte, vergrößert hatte und noch weitere dazugekommen sind. Ich musste schnellstmöglich operiert werden. Den OP-Termin bekam ich kurzfristig. Ich hatte große Bedenken, denn es sollte vorerst nur ein Herd im Tibiakopf entfernt werden und mit Knochengewebe aus dem Becken gefüllt werden. Man sagte mir, dass im besten Fall mein Krankenhausaufenthalt 4 Wochen dauert. Später müsste dann noch mal der andere Herd im Femur entfernt werden.

Deshalb versuchten meine Eltern zwischenzeitlich alles, weitere Informationen über Osteomyelitis zu bekommen. Über die Homepage von Britta Fleddermann sind wir dann sehr schnell mit Ihr in Kontakt getreten, haben telefoniert und Britta hat uns sehr viel Mut zugesprochen und uns die Angst genommen. Daraufhin schrieben wir an Dr. Winkler eine Mail, schilderten kurz mein Leiden und bekamen sofort Antwort. Wir waren so froh, dass sich Dr. Winkler sofort Zeit genommen hatte. Danach ging alles ziemlich schnell. Wir kopierten die Befunde und schickten die letzten MRT-Aufnahmen per CD an Dr. Winkler. Wir bekamen schon nach wenigen Tagen einen OP-Termin in Wien. Alles verlief super. Dr. Winkler lernten wir als einen supernetten, kompetenten Arzt kennen, der sich sehr viel Zeit für uns genommen hat. Er hatte viel Verständnis für meine Sorgen. Nach dem ersten persönlichen Kennen lernen war ich mir sicher, dass ich hier in richtig guten Händen war. Dr. Winkler wollte alle Herde in einer Operation entfernen. Ich war überzeugt, dass dies das Richtige ist!

Ich wurde in einer 3-stündigen OP am 03.08.2006 operiert. Mir wurden die Herde im Tibiakopf und im Femur entfernt und mit allogener Spongiosa aufgefüllt. Mein Knie wurde von Dr. Winkler und seinem Ärzteteam vollkommen saniert. Schon nach 2 Tagen durfte ich vorsichtig aufstehen und nach 4 Tagen begann ich mit der Physiotherapie. Alles verlief wunderbar. Dr. Winkler sprach mir immer wieder Mut zu und es half. Nach 10 Tagen durfte ich schon wieder nach Hause. Jetzt muss ich noch regelmäßig zur Physiotherapie und zum MRT. Das Antibiotika hat mir hier mein Arzt noch zu Sicherheit weiter verschrieben. Es ist mittlerweile Mitte Oktober - ich laufe jetzt problemlos ohne Krücken. Mir geht es gut.

 

Meine Krankenkasse hat mir zwischenzeitlich die Kosten für diese OP übernommen werden. Wir mussten diese zwar vorerst vorfinanzieren, da die Zeitspanne zwischen Antrag und OP zu kurz war, aber die Rückerstattung funktionierte bei der Taunus-BKK problemlos und unkompliziert

 

 

Ich kann allen nur raten, den Mut nicht zu verlieren und sich an Dr. Winkler zu wenden. Einen großes Dankeschön auf diesem Wege noch mal an Dr. Winkler und den netten Ärzten und Schwestern in der Privatklinik Wien-Döbling. Auch dir, liebe Britta, vielen lieben Dank. Denn ohne dich und deine Hompage wären wir diesen Weg vielleicht nie gegangen.

 

Juliane H.

13.10.2006

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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